Geodon

Geodon

SKU: TM-570 Wirkstoff: Ziprasidone

Geodon ist ein Antipsychotikum. Es funktioniert, indem es die Wirkung von Chemikalien im Gehirn verändert. Es wird zur Behandlung von Schizophrenie und den manischen Symptomen einer bipolaren Störung (manische Depression) angewendet.

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Produktbeschreibung

Häufige Anwendung

Geodon wird zur Behandlung von Schizophrenie und manischen Episoden bei bipolaren Störungen eingesetzt. Es besitzt eine hohe Affinität zu Dopamin-D2-Rezeptoren und eine noch stärkere Affinität zu Serotonin-5-HT2A-Rezeptoren. Es wird angenommen, dass das Medikament Serotonin- und Dopaminrezeptoren blockiert und die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin im Gehirn hemmt und so seine antipsychotische Wirkung entfaltet. Geodon wird zur Behandlung von psychotischen Störungen, Schizophrenie und affektiven Störungen eingesetzt.

Dosierung und Anwendungsgebiet

Die empfohlene Dosis für Erwachsene beträgt zweimal täglich 40 mg und sollte an die jeweilige Erkrankung angepasst werden. Geodon ist in den Dosierungen 20 mg, 40 mg und 80 mg erhältlich. Die Maximaldosis beträgt 160 mg pro Tag. Nehmen Sie es oral zu einer Mahlzeit ein. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist eine Dosisanpassung erforderlich.

Vorsichtsmaßnahmen

Vorsicht ist geboten bei der Anwendung des Medikaments bei Patienten mit schwerem Leberversagen, Bradykardie und Elektrolytstörungen. Das Medikament verursacht Schläfrigkeit, daher ist beim Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen besondere Vorsicht geboten.

Kontraindikationen

Geodon darf nicht bei schwangeren oder stillenden Frauen angewendet werden, außer in Fällen, in denen der vermeintliche Nutzen das potenzielle Risiko für das ungeborene Kind überwiegt.
Patienten mit Überempfindlichkeit gegen das Medikament dürfen es nicht einnehmen.
Patienten mit QT-Verlängerung (einschließlich des angeborenen QT-Verlängerungssyndroms), kürzlich aufgetretenem akutem Myokardinfarkt, dekompensierter Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen, die Antiarrhythmika der Klassen IA und III erhalten haben, dürfen Geodon nicht anwenden.
Die Wirkung des Medikaments bei Patienten unter 18 Jahren wurde nicht untersucht.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu den Nebenwirkungen gehören: Asthenie, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Zittern, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Erkältungssymptome, Infektionen der oberen Atemwege, verstopfte und laufende Nase, Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, Verdauungsstörungen, Husten, Mundtrockenheit, Müdigkeit, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Muskelschmerzen, Muskelverspannungen, Herzrasen, Hautausschlag, Hautpilz, Zuckungen, Sehstörungen, Schwäche.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Thioridazin (Mellaril), Moxifloxacin (Avelox), Pimozid (Orap), Chinidin (Quinidex), Dofetilid (Tikosyn), Sotalol (Betapace) und Sparfloxacin (Zagam) sollten aufgrund des erhöhten Risikos schwerer Herzrhythmusstörungen nicht zusammen mit Geodon eingenommen werden.
Carbamazepin (Tegretol) schwächt die Wirkung von Geodon ab, während Ketoconazol (Nizoral) genau das Gegenteil bewirkt, ebenso wie Itraconazol (Sporanox), Fluconazol (Diflucan), Nefazodon (Serzone), Verapamil (Calan, Isoptin, Verelan), Erythromycin, Clarithromycin (Biaxin) und Diltiazem (Cardizem, Tiazac, Dilacor).

Verpasste Dosis

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern. Sollte es fast Zeit für Ihre nächste Dosis sein, lassen Sie die vergessene Dosis einfach aus und nehmen Sie die Einnahme wieder wie gewohnt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis nachzuholen.

Überdosierung

Zu den Symptomen einer Überdosierung können Angstzustände, Schläfrigkeit, Zittern, undeutliche Sprache und vorübergehender Bluthochdruck gehören. Suchen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung sofort Ihren Arzt auf.

Aufbewahrung

Bei Raumtemperatur (15–30 °C) lagern. Vor Sonnenlicht, Feuchtigkeit, Kindern und Haustieren schützen.

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