Glucovance

Glucovance

SKU: TM-582 Wirkstoff: metformin, glibenclamide

Glucovance wird zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt. Es wird zusammen mit Diät und Bewegung verwendet. Es kann allein oder zusammen mit anderen Antidiabetika angewendet werden.

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Produktbeschreibung

Häufige Anwendung

Glucovance ist eine Kombination zweier oral einzunehmender Arzneimittel mit blutzuckersenkender Wirkung aus zwei verschiedenen Gruppen: Metformin und Glibenclamid. Metformin gehört zur Wirkstoffklasse der Biguanide und senkt den Blutzuckerspiegel, indem es die Insulinempfindlichkeit des peripheren Gewebes erhöht. Metformin verringert die Kohlenhydrataufnahme im Magen-Darm-Trakt und hemmt die Glukosesynthese in der Leber. Glibenclamid ist ein Sulfonylharnstoff-Derivat und stimuliert die Insulinsekretion der β-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Es wird in Kombination mit einem Diät- und Bewegungsprogramm zur Behandlung von Typ-2-Diabetes (nicht-insulinabhängiger Diabetes) angewendet.

Dosierung und Anwendungsgebiet

Nehmen Sie Glucovance zweimal täglich zu den Mahlzeiten mit einem vollen Glas Wasser ein. Nehmen Sie es regelmäßig und täglich ein, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

Vorsichtsmaßnahmen

Vermeiden Sie während der Behandlung mit diesem Medikament den Genuss alkoholischer Getränke.
Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Glucovance, wenn Sie Fieber, Schilddrüsenerkrankungen mit Funktionsstörungen, eine Unterfunktion des Hypophysenvorderlappens oder der Nebennierenrinde haben.
Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme dieses Medikaments, wenn Sie schwanger sind oder stillen, sowie wenn Sie unter schweren Atemproblemen (z. B. obstruktive Lungenerkrankung, schweres Asthma), Schilddrüsenerkrankungen oder Blutproblemen (z. B. Anämie, Vitamin-B12-Mangel) leiden.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen Metformin, Glibenclamid oder andere Sulfonylharnstoff-Derivate, Typ-1-Diabetes, diabetische Ketoazidose, diabetisches Präkoma, diabetisches Koma, Nierenversagen oder Nierenfunktionsstörung, schwere Erkrankungen, die zu Nierenfunktionsstörungen führen können (Dehydratation, schwere Infektion, Schock), akute oder chronische Erkrankungen mit Gewebehypoxie, Herz- oder Atemversagen, kürzlich aufgetretener Herzinfarkt, Leberfunktionsstörung, Porphyrie, Schwangerschaft, Stillzeit, gleichzeitige Anwendung mit Miconazol (Antimykotikum), Infektionskrankheiten, umfangreiche chirurgische Eingriffe, Traumata, großflächige Verbrennungen und andere Erkrankungen, die eine Insulintherapie erfordern, Leberfunktionsstörungen, chronischer Alkoholismus, akute Alkoholintoxikation, Laktatazidose, Anwendung 48 Stunden vor und 48 Stunden nach Radioisotopen- oder Röntgenuntersuchungen mit jodhaltigen Kontrastmitteln. Bei Patienten über 60 Jahren oder bei schwerer körperlicher Arbeit (erhöhtes Risiko einer Laktatazidose) ist eine zuckerarme Diät erforderlich.

Mögliche Nebenwirkungen

Folgende Nebenwirkungen treten am häufigsten auf und können so schwerwiegend sein, dass ein Absetzen des Medikaments erforderlich ist: Schwellungen oder schnelle Gewichtszunahme, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall und Appetitlosigkeit.
Bei einer Laktatazidose suchen Sie ebenfalls sofort einen Arzt auf: Kurzatmigkeit, Magenschmerzen, Schwäche, zunehmende Schläfrigkeit, langsamer Herzschlag, Kältegefühl, Muskelschmerzen, Benommenheit und Ohnmacht.
Allergische Reaktionen sind ebenfalls möglich: Nesselsucht, Schwellungen, Hautausschlag.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Cimetidin (Tagamet) erhöht den Blutspiegel von Glucovance und beeinflusst dessen Stoffwechsel.
Glucovance ist nicht mit Alkohol vereinbar.
Die gleichzeitige Anwendung mit indirekten Antikoagulanzien und Cimetidin sollte mit Vorsicht erfolgen.
Glucovance fördert den Furosemid-Stoffwechsel.
Derivate von Sulfonylharnstoffen, Insulin, Acarbose, MAO-Hemmern, ACE-Hemmern (wie Captopril), Oxytetracyclin, Cyclophosphamid und Salicylaten verstärken die Wirkung von Glucovance.
Die gleichzeitige Anwendung mit Schilddrüsenmedikamenten, Antibabypillen und anderen Hormonen, Adrenalin, Glucagon, Thiaziddiuretika und Nicotinsäurederivaten kann die blutzuckersenkende Wirkung von Glucovance verringern.
Auch Azol-Antimykotika (Fluconazol) interagieren mit Glucovance.

Verpasste Dosis

Sollten Sie die Einnahme vergessen haben, holen Sie diese bitte nach, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie keine doppelten oder zusätzlichen Dosen ein. Nehmen Sie Ihre gewohnte Dosis am nächsten Tag zur gleichen Zeit ein.

Überdosierung

Zu den Symptomen einer Glucovance-Überdosierung gehören unter anderem niedriger Blutzucker: Hunger, Zittern, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Schwäche, Schwitzen, Herzrasen, Krampfanfälle. Halten Sie stets eine Zuckerquelle bereit. Sollten Sie eines dieser Symptome oder ungewöhnliche Symptome bemerken, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Aufbewahrung

Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) lagern. Vor Feuchtigkeit, Hitze und Sonnenlicht schützen. Die Aufbewahrung im Badezimmer und an Orten, die für Kinder und Haustiere unzugänglich sind, wird nicht empfohlen.

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