Kemadrin

Kemadrin

SKU: TM-394 Wirkstoff: procyclidine

Kemadrin wird zur Behandlung von Steifheit, Zittern, Krämpfen und schlechter Muskelkontrolle bei der Parkinson-Krankheit eingesetzt.

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Produktbeschreibung

Häufige Anwendung

Kemadrin ist in erster Linie zur Behandlung der Parkinson-Krankheit und extrapyramidaler Symptome, medikamenteninduzierter Bewegungsstörungen, indiziert. Es hilft bei der Linderung von Symptomen wie Tremor, Rigor und Bradykinesie.
Kemadrin enthält den Wirkstoff Procyclidinhydrochlorid, ein anticholinerges Medikament. Anticholinergika hemmen die Aktivität des Neurotransmitters Acetylcholin.

Dosierung und Anwendungsgebiet

Die übliche Anfangsdosis für Erwachsene beträgt 2,5 mg dreimal täglich oral. Die Dosis kann je nach Ansprechen und Verträglichkeit des Patienten schrittweise auf maximal 5 mg dreimal täglich erhöht werden. Bei älteren Patienten sollte die Anfangsdosis niedriger sein, um einer möglichen erhöhten Empfindlichkeit Rechnung zu tragen. Nehmen Sie das Medikament genau nach Anweisung ein. Nehmen Sie jede Dosis mit einem vollen Glas Wasser und nach einer Mahlzeit ein, um Magenverstimmungen zu vermeiden.

Vorsichtsmaßnahmen

Dieses Medikament kann Schwindel oder verschwommenes Sehen verursachen. Seien Sie vorsichtig beim Bedienen von Maschinen, Autofahren und anderen gefährlichen Tätigkeiten oder vermeiden Sie diese gänzlich. Begrenzen Sie den Konsum alkoholischer Getränke. Das Risiko eines Hitzschlags kann bei Patienten, die mit Kemadrin behandelt werden, erhöht sein, da dieses Medikament bei starker körperlicher Betätigung oder bei heißem Wetter zu vermindertem Schwitzen führen kann. Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Kemadrin, wenn Sie eine vergrößerte Prostata oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben, an Epilepsie oder anderen Anfallsleiden, Herzerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen jeglicher Art, Depressionen, anderen psychiatrischen Erkrankungen, Nieren- oder Lebererkrankungen leiden.

Kontraindikationen

Kemadrin ist kontraindiziert bei Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Procyclidin oder einen der sonstigen Bestandteile. Es sollte nicht bei Patienten mit Engwinkelglaukom, gastrointestinaler Obstruktion, Prostatahypertrophie oder Myasthenia gravis angewendet werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Beenden Sie die Einnahme dieses Medikaments und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn folgende Nebenwirkungen auftreten: allergische Reaktionen (Gesichtsschwellungen, Nesselsucht, Atembeschwerden), ungewöhnliches Fieber, schneller Herzschlag oder Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit, geistige Verwirrung, Angstzustände, Halluzinationen, Hyperaktivität, Unruhe, Desorientierung, ungewöhnliches Verhalten, Krampfanfälle, Augenschmerzen, Hautausschlag.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Informieren Sie Ihren Arzt über alle verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamente, die Sie einnehmen, einschließlich Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminpräparaten, insbesondere über trizyklische Antidepressiva wie Clomipramin (Anafranil), Amitriptylin (Elavil, Endep), Doxepin (Sinequan), trizyklische Antidepressiva wie Nortriptylin (Pamelor), Protriptylin (Vivactil), Amoxapin (Asendin), Imipramin (Tofranil), Desipramin (Norpramin), Phenothiazin, Chlorpromazin (Thorazine), Mesoridazin (Serentil), Thioridazin (Mellaril), Promazin (Sparine), Fluphenazin (Prolixin), Trifluoperazin (Stelazine), Perphenazin (Trilafon) und Antihistaminika wie Triprolidin (Actifed), Chlorpheniramin (Chlor-Trimeton) und Clemastin (Tavist). Brompheniramin (Dimetapp), Diphenhydramin (Benadryl), Chinidin (Quinaglute, Quinidex, Quinora, Cardioquin), Amantadin (Symmetrel), Haloperidol (Haldol), Digoxin (Lanoxin, Lanoxicaps).

Verpasste Dosis

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie sich daran erinnern, jedoch nicht, wenn die nächste Einnahme laut Ihrem Einnahmeplan fast fällig ist. Lassen Sie die vergessene Dosis aus, wenn die nächste Einnahme fast fällig ist. Versuchen Sie nicht, eine vergessene Dosis durch eine zusätzliche Einnahme zu kompensieren.

Überdosierung

Sie benötigen sofort ärztliche Hilfe, wenn bei Ihnen die folgenden Anzeichen einer Kemadrin-Überdosierung auftreten: erweiterte Pupillen, gerötetes Gesicht, Fieber, warme, trockene Haut, trockener Mund, schneller Herzschlag oder Herzrhythmusstörungen, Angstzustände, geistige Verwirrung, Halluzinationen, Unruhe, Hyperaktivität, Bewusstlosigkeit oder Krampfanfälle.

Lagerung

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern. Vor Licht und Feuchtigkeit sowie Kindern und Haustieren schützen. Nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwenden.

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