Mikacin Injection
Mikacin Injektion ist ein Antibiotikum zur Vorbeugung oder Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen. Dazu gehören Infektionen der Harnwege, Knochen, Gelenke, Lunge (z. B. Lungenentzündung), des Gehirns, des Blutes usw. Es wird auch bei Krankenhauspatienten zur Vorbeugung von Infektionen eingesetzt.
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Produktbeschreibung
Häufige Anwendung
Mikacin Injektion wird hauptsächlich zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen eingesetzt. Dieses Arzneimittel gehört zur Kategorie der Aminoglykosid-Antibiotika. Es hilft bei Harnwegsinfektionen, Atemwegsinfektionen wie Lungenentzündung, Knochen- und Gelenkinfektionen, Meningitis, Blutinfektionen wie Septikämie und Bauchinfektionen. Es ist besonders wirksam gegen Bakterien, die gegen andere Antibiotika resistent sind.
Dosierung und Anwendungsgebiet
Dieses Arzneimittel sollte nur von medizinischem Fachpersonal im klinischen Umfeld verabreicht werden. Es wird entweder intravenös (in eine Vene) oder intramuskulär (in einen Muskel) verabreicht. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres Arztes bezüglich Dosierung und Häufigkeit der Anwendung. Nehmen Sie alle geplanten Nachuntersuchungen wahr, um Ihren Zustand sorgfältig zu überwachen.
Vorsichtsmaßnahmen
Wenn Sie Leberprobleme haben, wenden Sie dieses Arzneimittel vorsichtig an, da es die Leberfunktion beeinträchtigen kann. Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt über alle Leberprobleme, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
Personen mit neuromuskulären Erkrankungen wie Myasthenia gravis oder Parkinson sollten dieses Arzneimittel vorsichtig anwenden, da sich ihre Symptome durch die Einnahme dieses Arzneimittels verschlimmern können.
Kontraindikationen
Mikacin Injektion ist während der Schwangerschaft kontraindiziert, da Amikacin die Plazenta passieren und beim Fötus angeborene Taubheit verursachen kann. Dieses Arzneimittel ist während der Stillzeit kontraindiziert, da es in die Muttermilch übergehen und das gestillte Kind beeinträchtigen kann.
Mikacin Injektion ist kontraindiziert bei bekannter Allergie gegen Amikacin oder andere Aminoglykosid-Antibiotika.
Bei Patienten mit schwerer Nierenerkrankung oder eingeschränkter Nierenfunktion ist die Anwendung dieses Arzneimittels kontraindiziert, da es ihren Zustand verschlechtern kann.
Bei Hörproblemen ist dieses Arzneimittel kontraindiziert, da es diese möglicherweise verschlimmern kann.
Mögliche Nebenwirkungen
Mikacin Injektion kann folgende häufige Nebenwirkungen haben: Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Rötung oder Schwellung; Übelkeit und Erbrechen; Durchfall; Kopfschmerzen; Schwindel.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Schleifendiuretika: Arzneimittel wie Furosemid und Bumetanid können die Amikacin-Konzentration in Ihrem Körper erhöhen und so das Risiko einer Ototoxizität (Hörverlust) oder Nephrotoxizität (Nierenschädigung) steigern.
Andere Antibiotika: Die gleichzeitige Anwendung anderer Antibiotika wie Clindamycin, Chloramphenicol, Tetracyclin und Vancomycin kann das Risiko von Nierenschäden erhöhen.
Cisplatin: Dieses Krebsmedikament kann das Risiko von Nierenschäden und Hörverlust erhöhen, wenn es zusammen mit Mikacin-Injektion angewendet wird.
Verpasste Dosis
Wenn Sie die Anwendung des Arzneimittels zum vorgesehenen Zeitpunkt vergessen haben, verabreichen Sie es, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es jedoch fast Zeit für Ihre nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und fahren Sie mit Ihrem regulären Dosierungsschema fort. Nehmen Sie keine doppelten Dosen ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.
Überdosierung
Eine Überdosierung dieser Injektion ist unwahrscheinlich, da sie von medizinischem Fachpersonal verabreicht wird. Suchen Sie jedoch Ihren Arzt auf, wenn Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schwindel oder eine Verschlechterung anderer Symptome auftreten.
Aufbewahrung
Mikacin Injektion gekühlt bei ca. 2–8 °C lagern. Nicht einfrieren. Vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Vor Gebrauch stets das Verfallsdatum prüfen.