Zomig
Zomig (Zolmitriptan) Nasenspray ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Akutbehandlung von Migräne (mit oder ohne Aura) bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren. Es wirkt, indem es die Blutgefäße im Gehirn verengt und so Migräneschmerzen, Übelkeit und Licht-/Geräuschempfindlichkeit lindert. Es verhindert jedoch keine Migräneanfälle.
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Produktbeschreibung
Häufige Anwendung
Zomig ist ein Kopfschmerzmittel, das die Blutgefäße im Gehirn verengt. Zomig wird zur Behandlung von Migräne bei Erwachsenen angewendet. Zolmitriptan reduziert außerdem Substanzen im Körper, die Kopfschmerzen, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie andere Migränesymptome auslösen können.
Dosierung und Anwendung
Anfangsdosis: 2,5 mg einmalig intranasal; kann nach 2 Stunden wiederholt werden, wenn die Migräne nicht abgeklungen ist oder nach einer vorübergehenden Besserung wiederkehrt. Erhaltungsdosis: Die Dosis wird individuell angepasst. Maximale Einzeldosis: 5 mg. Maximale Tagesdosis: 10 mg innerhalb von 24 Stunden.
Vorsichtsmaßnahmen
Um sicherzustellen, dass Zomig für Sie geeignet ist, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer Herzerkrankung, Bluthochdruck oder einer Herzrhythmusstörung leiden. Epilepsie oder Krampfanfälle; Leber- oder Nierenerkrankung; eine Erkrankung, für die Sie Cimetidin (Tagamet) einnehmen; oder koronare Herzkrankheit (oder Risikofaktoren wie Diabetes, Menopause, Rauchen, Übergewicht, hoher Cholesterinspiegel, familiäre Vorbelastung mit koronarer Herzkrankheit, Alter über 40 Jahre und männliches Geschlecht oder Hysterektomie bei Frauen).
Kontraindikationen
Sie sollten Zomig nicht anwenden, wenn Sie allergisch gegen Zolmitriptan sind oder wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden: koronare Herzkrankheit, Angina pectoris (Brustschmerzen), Durchblutungsstörungen, Minderdurchblutung des Herzens; Herzerkrankungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall); Wolff-Parkinson-White-Syndrom; schwerer oder unkontrollierter Bluthochdruck; Gefäßerkrankungen oder Durchblutungsstörungen, die zu einer Minderdurchblutung im Körper führen; oder Kopfschmerzen, die sich von Ihren üblichen Migräneanfällen unterscheiden.
Mögliche Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen von Zomig können sein: Schmerzen oder Engegefühl im Hals oder in der Brust; Mundtrockenheit, Magenbeschwerden; Druck- oder Schweregefühl im Körper; Schläfrigkeit, Müdigkeit; oder Hitzewallungen (Wärmegefühl, Rötung oder Kribbeln).
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln
Nehmen Sie Zomig nicht an, wenn Sie in den letzten 14 Tagen einen MAO-Hemmer eingenommen haben. Es kann zu einer gefährlichen Wechselwirkung kommen. Zu den MAO-Hemmern gehören unter anderem Isocarboxazid, Linezolid, Methylenblau (Injektion), Phenelzin, Rasagilin, Selegilin und Tranylcypromin.
Nehmen Sie Zomig nicht innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Einnahme anderer Migränemittel ein, insbesondere nicht innerhalb von: Zolmitriptan-Nasenspray, Almotriptan, Eletriptan, Frovatriptan, Naratriptan, Rizatriptan oder Sumatriptan; oder Mutterkornalkaloiden wie Dihydroergotamin, Ergotamin, Ergonovin oder Methylergonovin.
Vergessene Dosis
Da Zomig nach Bedarf eingenommen wird, gibt es keinen festen Einnahmeplan. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn sich Ihre Symptome nach der Einnahme von Zomig nicht bessern.
Überdosierung
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
Aufbewahrung
Bei Raumtemperatur, vor Feuchtigkeit, Hitze und Licht geschützt lagern. Für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren.