Galantamine
Galantamin wird zur Behandlung von leichter bis mittelschwerer Demenz (Gedächtnisverlust und mentale Veränderungen) eingesetzt, die ein Anzeichen der Alzheimer-Krankheit sein kann. Galantamin kann bei manchen Alzheimer-Patienten die Denkfähigkeit verbessern.
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Produktbeschreibung
Häufige Anwendung
Galantamin wird zur Behandlung von leichter bis mittelschwerer Demenz vom Alzheimer-Typ eingesetzt. Es verbessert die Funktion der Nervenzellen im Gehirn. Dies geschieht durch die Hemmung des Abbaus des Botenstoffs Acetylcholin. Menschen mit Demenz weisen in der Regel einen niedrigeren Spiegel dieses wichtigen Botenstoffs auf, der für Gedächtnis, Denken und Urteilsvermögen unerlässlich ist.
Dosierung und Anwendung
Befolgen Sie alle Anweisungen auf dem Etikett Ihres Rezepts. Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann Ihre Dosis gelegentlich anpassen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht in größeren oder kleineren Mengen oder länger als empfohlen ein. Die Kapsel wirkt am besten, wenn Sie sie mit einer Mahlzeit einnehmen. Die Retardkapsel darf nicht zerdrückt, zerkaut, zerbrochen oder geöffnet werden. Schlucken Sie sie im Ganzen.
Vorsichtsmaßnahmen
Um sicherzustellen, dass Galantamin für Sie geeignet ist, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden: Harnwegsprobleme; Herzerkrankung oder Herzrhythmusstörung; Magengeschwür oder Magenblutungen in der Vorgeschichte; Krampfanfälle oder Epilepsie; Nierenerkrankung; Lebererkrankung; oder Asthma oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) in der Vorgeschichte.
Kontraindikationen
Sie sollten Galantamin nicht anwenden, wenn Sie allergisch darauf reagieren.
Es ist nicht bekannt, ob Galantamin ein ungeborenes Kind schädigt. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.
Es ist nicht bekannt, ob Galantamin in die Muttermilch übergeht oder Auswirkungen auf das gestillte Kind haben kann. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen.
Mögliche Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen von Galantamin können sein: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel oder Gewichtsverlust.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie derzeit einnehmen, sowie über alle Medikamente, die Sie neu einnehmen oder absetzen, insbesondere: Atropin; Erkältungs- oder Allergiepräparate mit Antihistaminikum (z. B. Benadryl); Medikamente gegen Parkinson; Medikamente gegen Sodbrennen, Magengeschwüre, Reisekrankheit oder Reizdarmsyndrom; Medikamente gegen Blasen- oder Harnwegserkrankungen – Darifenacin, Fesoterodin, Oxybutynin, Tolterodin, Solifenacin; Bronchodilatatoren – Aclidinium, Ipratropium oder Tiotropium.
Vergessene Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern. Lassen Sie die vergessene Dosis aus, wenn es fast Zeit für Ihre nächste planmäßige Dosis ist. Nehmen Sie keine zusätzliche Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.
Überdosierung
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Symptome einer Überdosierung können starke Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe, Muskelschwäche oder -krämpfe, tränende Augen, vermehrter Speichelfluss, häufigeres Wasserlassen oder Stuhlgang, Schwitzen, langsamer Herzschlag, Schwindel oder Ohnmacht und Krampfanfälle sein.
Aufbewahrung
Bei Raumtemperatur, vor Feuchtigkeit und Hitze geschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufbewahren.