Memantine
Memantin wird zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Demenz bei Menschen mit Alzheimer-Krankheit eingesetzt. Demenz kann das Denken, das Gedächtnis, das Urteilsvermögen, die Persönlichkeit, die Stimmung und das Verhalten beeinträchtigen. Memantin heilt Alzheimer nicht, kann aber Betroffenen helfen.
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Produktbeschreibung
Häufige Anwendung
Memantin wird zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Demenz bei Menschen mit Alzheimer-Krankheit (AD) eingesetzt. Memantin lindert die Symptome der AD, indem es NMDA-Rezeptoren blockiert, die bei anhaltender Aktivierung durch Glutamat die AD-Symptome verursachen. Obwohl dieser Mechanismus zur Linderung der Symptome beiträgt, konnte Memantin die zugrunde liegende Nervendegeneration, die mit AD einhergeht, weder verhindern noch verlangsamen. Memantin gehört zur Wirkstoffklasse der N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Rezeptorantagonisten.
Dosierung und Anwendung
Anfangsdosis: 5 mg einmal täglich. Dosissteigerung: Wöchentliche Erhöhung um 5 mg. Maximale Dosis: 10 mg zweimal täglich. Memantin-Tabletten oder Retardkapseln können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Informieren Sie Ihren Arzt über alle Ihre Erkrankungen, insbesondere wenn Sie: an einer Anfallserkrankung leiden; Katarakte haben; eine Leber- oder Nierenerkrankung haben; eine Blasen- oder Niereninfektion haben; Probleme beim Wasserlassen haben; schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen; stillen.
Es ist nicht bekannt, ob Memantin bei Kindern sicher und wirksam ist. Es ist nicht bekannt, ob Memantin ein ungeborenes Kind schädigt. Es ist nicht bekannt, ob Memantin in die Muttermilch übergeht. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie Ihr Baby während der Behandlung am besten ernähren können.
Kontraindikationen
Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Memantin, wenn Sie allergisch gegen Memantin, Namenda oder einen der sonstigen Bestandteile der Tabletten oder Kapseln sind.
Memantin kann Nebenwirkungen verursachen, die Ihr Denkvermögen oder Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können. Seien Sie vorsichtig beim Autofahren oder bei Tätigkeiten, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.
Mögliche Nebenwirkungen
Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Memantin gehören: Schwindel, Kopfschmerzen, Verwirrtheit und Verstopfung.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere NMDA-Antagonisten wie Amantadin, Ketamin oder Dextromethorphan einnehmen oder Medikamente, die Ihren Urin alkalisch machen, wie z. B. Carboanhydrasehemmer oder Natriumbicarbonat.
Vergessene Dosis
Wenn Sie die Einnahme einer Dosis Memantin vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein. Nehmen Sie die nächste Dosis wie geplant ein. Wenn Sie die Einnahme von Memantin mehrere Tage lang vergessen haben, sollten Sie die nächste Dosis erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
Überdosierung
Bei Einnahme von zu viel Memantin wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder begeben Sie sich in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses.
Aufbewahrung
Bewahren Sie Memantin-Tabletten und -Kapseln bei Raumtemperatur zwischen 15 °C und 30 °C auf.